About
Lebens-Eintopf eben.
Click here to check if anything new just came in.
September 19 2010
Treffen der Generationen
Es ist Sonntag. Papa ist mit der Tochter alleine und nachdem der Vor- und frühe Nachmittag mit Draußenaktivitäten bestritten wurde, kam der Wunsch nach Spielen mit Papa auf. Dieser Wunsch materialisiert sich in der Regel dadurch, dass Papa und Tochter auf dem Fußboden liegen und kleine Wohnungen für kleine Püppchen menschlicher oder auch tierischer Gestalt aus allerlei Baumaterial aufgebaut und eingerichtet werden.
Wie ich heute feststellen musste, wird der Unterschied der Generationen bei keinem Einrichtungsgegenstand deutlicher, als bei der Imitation des Fernsehgeräts.
Während Papa noch mit der 4:3 Röhrenkiste zufrieden ist,

muss es bei Töchterchen schon der 16:9 Flachbildfernseher sein.

Haste noch Worte?
March 14 2010
Lena Meyer-Landrut ist Unser Star für Oslo
Sechs Wochen “Unser Star für Oslo” liegen hinter uns und was bleibt, ist eine hin- und her gerissene Gewinnerin, die am 29. Mai in Oslo Deutschland beim Eurovision Song Contest vertreten wird.
Ich würde ja gerne sagen “Ich hab’s ja gesagt” oder “war ja klar” aber am Ende war die Entscheidung in dem gewöhnungsbedürftigen Abstimmungsverfahren knapper als gedacht.
Zunächst sangen Jennifer und Lena vor der Jury bestehend aus Stefanie Kloß (Silbermond), Xavier Naidoo und Stefan Raab zwei Songs, die für beide gleich waren (“Bee” und “Satellite”), wobei der 2. Song “Satellite” etwas mehr auf die Sängerinnen zugeschnitten war, bei Jennifer eher Rockballade, bei Lena eher… Lena.
Bei “Bee” kann man sagen, auch wenn Jennifer die Rockröhre nicht auspacken muss, kann sie als Sängerin überzeugen. Obwohl vom Stil her gefühlt auch eher ein Song bei dem Lena hätte brillieren können, war Jennifer gesanglich besser, und so war auch die Jury voll des Lobes. Lena hat dem Song durch ihre unverwechselbare Stimme einen anderen Touch gegeben und durch ihre Bühnenpräsenz gepunktet. So urteilte Xavier Naidoo auch: “Du hast es geschafft, den Song so zu verkaufen, als wäre es Dein eigener.”
Während Lena mit der peppigeren Version von “Satellite” wesentlich besser zurechtkam, lag Jennifer der Song nicht so, obwohl er, auf sie als Rockballade angepasst, besser zu ihr passte.
Leider muss ich sagen, dass mich bis zu diesem Zeitpunkt noch kein Auftritt hundertprozentig überzeugt hat. Dies änderte sich in der dritten Runde, in der beide Finalistinnen einen eigens für sie geschriebenen Song performten.
Mit “I care for you” hätte ich mir Jennifer in Oslo vorstellen können; an dieser Stelle merkte man ihr an, dass sie keine Kompromisse mehr eingehen musste und damit wieder voll ablieferte. “Das Wichtigste ist, wenn man merkt, dass ein Künstler Bock hat”, sagte Stefan Raab zu Jennifers Auftritt und das hat man gemerkt.
Bester Song des Abends war in meinen Augen (und Ohren) Lena mit dem für Sie geschriebenen Song “Love me”. Umso erstaunlicher, dass die Zuschauer beim Voting für den Song, mit dem Lena oder Jennifer im Fall der Fälle nach Oslo fahren würden, für Lena “Satellite” auf den ersten Platz wählten. Diese konnte ihre Enttäuschung auch nicht wirklich verbergen, als das Ergebnis bekannt gegeben wurde, zumal sie in einem der Einspieler zuvor noch von “Love me” schwärmte. So verpatzte sie auch prompt den Einsatz, als die gewählten Songs vor der endgültigen Abstimmung noch einmal von beiden gesungen wurden, während Jennifer erwartungsgemäß bei “I care for you” noch einmal alles gab.
Wie schon gesagt, die Entscheidung hätte enger nicht liegen können. Jennifer war meines Erachtens gesanglich besser, aber bei Lena stimmte das Gesamtpaket und sie ist der Typ, der im Zirkus des Eurovision Song Contest zumindest einen bleibenden Eindruck machen kann. Und so gewann Lene das Finale von “Unser Star für Oslo” und zeigte am Ende doch Nerven. Mit Tränen in den Augen konnte sie es noch nicht fassen, und ich dachte, jeden Moment kippt sie um. Schließlich war sie aber doch noch abgebrüht genug, um den Siegertitel am Ende der Sendung noch einmal durchzuziehen, “verdammte Scheiße”.
Was das nun für den Eurovision Song Contest am 29. Mai 2010 in Oslo bedeutet und wie Lena sich dort am Ende platzieren wird, bleibt bis dahin offen. Auch der ESC hat seine eignenen Gesetze, und vom ersten bis zum letzten Platz ist alles drin.
Die Befürchtung, dass man sich an Lenas Art zu performen schnell sattsehen kann bleibt, aber wie Ole so schön in seinem Kommentar zum Halbfinalsartikel schrieb: “Lena hätte wohl etwas bessere Chance in Oslo, vor allem da die anderen Länder sie nur einmal hören und dann nie wieder.”
Bei dem Rückblick in die Castingbox mit den dortigen Auftritten von Jennifer Braun und Lena Meyer-Landrut war ich schon erstaunt, dass Lena es überhaupt bis in die Runde der letzten 20 geschafft hat. Wer auch immer die Vorauswahl getroffen hat, hat entweder das Potenzial erkannt oder ein unglaublich glückliches Händchen gehabt.
Ohne Frage, Lena stach seit der ersten Show bei ProSieben aus den übrigen Kandidaten heraus, weil sie frisch, flippig und unkonventionell ist, einfach anders. Vielleicht ist es das, was wir in Oslo brauchen.
In diesem Sinne, “Alter Finne”
March 09 2010
Überraschung im Halbfinale: Der #USfO-Pokal hat seine eigenen Gesetze…
Eines war schon zu Beginn klar, es würde hart werden im Halbfinale von Unser Star für Oslo. Für zwei der verbliebenen Kandidaten Christian Durstewitz, Lena Meyer-Landrut, Jennifer Braun und Kerstin Freking würde der Weg nach Oslo heute zu Ende sein, und diese Vier haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht.
In der heißen Phase gab es nach mehreren mehr oder weniger vorhersehbaren Entscheidungen im Halbfinale eine Überraschung.
Die Show ging über zwei Runden, wobei nach der ersten Runde bereits ein Telefonvoting stattfand und die erste Kandidatin gehen musste. In der zweiten Runde traten dann die verbliebenen Drei an.
Stefan Raab bescheinigte zwar Christian Durstewitz, mit der Interpretation von “I’m yours” von Jason Mraz diesen Song wieder zu seinem eigenen gemacht zu haben, ich fand ihn zu schnell angelegt, so dass Christian den Text in Teilen schon fast unverständlich herausgefeuert hat und auch dem Hörer/Zuschauer nicht die Zeit gelassen hat, sich darauf einzulassen. Für Aufregung ist Dursti nicht der Typ, ihm fehlte einfach die Gelassenheit.
Kerstin Freking zeigte mit “Hands clean” von Alannis Morisette eine konstante Leistung, was leider auch bedeutet, dass nicht wirklich eine Steigerung erkennbar war. Leicht unsicher kam sie mir vor, zu zaghaft und lange nicht so präsent auf der Bühne wie ihre Mitstreiter. Auch wenn Barbara Schöneberger ihre glasklare Stimme lobte, konnte man Stefan Raabs Kommentar fast mit “zu langweilig” übersetzen.
Es ist kaum zu glauben, aber Lena Meyer-Landrut kann beim Singen auch mal ganz still stehen. Und sie kann singen, was selbst Stefan zu überraschen schien, denn mit “Mr. Curiosity”, ebenfalls von Jason Mraz hat sie eine ganz andere Facette gezeigt (um mich mal bei den abgedroschenen Floskeln zu bedienen) als sonst. Trotzdem hat sie es geschafft, ihre Art des “Sprechgesangs” in ihrer Interpretation unterzubringen – oder damit Schwächen geschickt zu kaschieren.
Ich glaube, diese Performance hat sie heute noch mit über die zweite Runde getragen.
Und dann kam Jennifer Braun. Als ob sie nichts mehr zu verlieren hätte, hat sie mit “Heavy Cross” von Gossip die anderen Drei an die Wand gerockt. Stefan Raab hielt diesen Auftritt für ihre beste Leistung überhaupt und ich finde, er hat recht. Es ist bewundernswert, wie sich Jennifer wieder nach vorne gekämpft hat, nachdem ich sie nach Runde Vier schon schwer gefährdet gesehen habe.
So ging es dann auch in der Voting- und Werbepause in der Twitter-Timeline hoch her und Jennifer stand wieder hoch im Kurs, während Stimmen zu lesen waren, dass Dursti möglicherweise nur über die Sympathiewertung weiterkommen würde.
Und so kam es auch: Jennifer als erste weiter, dann Lena, Christian und Kerstin schied (als aus meiner Sicht optisches Highlight der Veranstaltung, aber darum geht es ja nicht) aus.
Was Christian Durstewitz betrifft, hatte ich meine Hoffnungen auf Runde zwei gelegt, die leider nicht erfüllt wurden, denn hier konnte er aufgrund der sperrigen Songauswahl trotz Bluesharp-Einsatzes nicht mehr wirksam punkten. Wie im Anschluss bei TV-Total noch zu erfahren war, hat Christion wohl auf den Song bestanden und lebt mit dem Ergebnis.
Im Anschluß machte Lena Meyer-Landrut “The Lovecats” von The Cure zu ihrem Song, was in manchen Tweets schon als Blasphemie gewertet wurde und – zugegeben es war der Typische Lena-Style und zudem gewöhnungsbedürftig. Und dabei ist “typisch” durchaus mit Vorsicht zu genießen, denn ich stelle bei mir fest, dass die Gefahr besteht, dass man sich an ihrer Art zu performen schnell satt sehen kann. Einen Song “zu seinem eigenen” zu machen ist mehr, als ihn mit britischem Akzent und seiner Art Sprechgesang zu versehen.
Es war gut, dass Lena in Runde eins mit “Mr Curiosity” gezeigt hat, dass sie zu mehr imstande ist, als das crazy girlie, das sie sonst zum Besten gibt.
Jennifer setze zum Abschluss förmlich alles auf eine Karte und sang Cristina Aguilieras “Hurt”. Schon bei den ersten Tönen merkte man: Das wird was. Trotz Aufregung. Und es hat sich für sie gelohnt, denn für mich war sie in diesem Halbfinale die Beste.
Und so kam es dann auch zu der Überraschung: Im Finale stehen Lena Meyer-Landrut und verdientermaßen Jennifer Braun.
Christian Durstewitz schied aus, aber er ist ebensowenig wie Maria-Lisa Straßburg, Meri Voskanian, Katrin Walter, Cyril Krueger, Leon Taylor, Sharyhan Osman und Kerstin Freking kein wirklicher Verlierer. Auf das Album mit seinen eigenen Songs warte ich noch immer gespannt. In der Timeline schrieb @fuchsbau: “Durstis ‘Stalker’ vom letzten FR wäre der ideale Grand Prix Song gewesen. auch nach 20 Nummern hätte man das ‘dapdadap’ noch im Ohr” und da gebe ich ihm recht.
Am Freitag in der ARD werden wir also erfahren, wer für Deutschland zum Eurovision Song Contest nach Oslo fährt. Und nicht nur das. Das Publikum wird auch über den Song entscheiden, den die Gewinnerin im Gepäck haben wird. Also nicht verpassen: Finale!
March 05 2010
Euer Senf: #USfO Viertelfinale in der ARD
Heute Abend geht “Unser Star für Oslo” ins Viertelfinale. Durch die Kooperation des Privatsenders ProSieben mit der öffentlich-rechtlichen ARD ändert sich der Sendeplatz vom Dienstagabend, ProSieben auf den Freitagabend, ARD.
Man sagt den öffentlich-rechtlichen ja sowohl eine etwas andere Zielgruppe, als auch eine andere Zuschauerstruktur nach. Mich interessiert, ob dieser Umstand Eurer Meinung nach eine Bedeutung bei der Entscheidung hat.
[poll id="2"]
March 03 2010
Ein Eßlöffel Senf: Unser Star für Oslo, Runde 5 #USfo
Spekulationen hin oder her, wenn wir ehrlich sind, war der Ausgang der 5. Runde “Unser Star für Oslo” auch ohne paranormale Fähigkeiten vorhersehbar. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als nur noch Jennifer und Leon auf dem orangen Sofa der Publikumsentscheidung entgegenfieberten. Schön, dass die Zuschauer sich für Jennifer entschieden haben. Aber von Anfang an.
Vielleicht ging es nur mir so, aber so recht nach oben hervorstechen konnte in meinen Augen keiner der 6 verbliebenen Kandidaten. Das mag daran liegen, dass die Meßlatte in den vorangegangenen Entscheidungsshows schon so hoch gelegt wurde, dass die bisherigen Auftritte nur noch schwer zu toppen sind. Ich fürche, dass sich mittlerweile am Ende nur noch durchsetzen kann, wer in der Lage ist, das Niveau zu halten und sich keinen Patzer erlaubt.
Kerstin Freking meisterte “Better” von Regina Spektor sehr gut, auch wenn ich mich Jurymitglied Joy Denalane anschließen muss und finde, dass ein wenig mehr Druck in der Stimme durchaus öfter hätte durchschimmern können und der letzte Kick gefehlt hat. Ich bin noch immer der Meinung, zu Lena hätte ein Regina Spektor Song besser gepasst.
Lena Meyer-Landrut hat es wieder fertiggebracht einem Song ihren ganz eigenen Stempel aufzudrücken und steht damit verdient im Viertelfinale. Wenn man #usfo bei Twitter folgt merkt man, dass sie von allen Kandidaten am stärksten polarisiert und bei manchen als nervig aufgesetzt rüberkommt. Ich persönlich glaube, sie ist einfach so und würde ihr im Moment die größten Chancen in Oslo einräumen.
Im Vergleich zu ihrem letzten Auftritt hat Jennifer Braun sich wieder steigern können, auch wenn ihre Performance bei weitem nicht so souverän war, wie die der übrigen Kandidaten.
Mit “Tears in Heaven” hat sich “Schmuseonkel” Leon Taylor zurückgemeldet und ist an dieser Linie letztendlich dann gescheitert. Ich kann mich aber auch des Verdachts nicht erwehren, dass hier die Erläuterung zur Herkunft und Intention des Eric Clapton Songs durch Joy Denalane noch ein Fünkchen zur Entscheidung zwischen Jennifer und Leon beigetragen hat.
Sharyhan Osman sang erneut einen eigenen Song im Stil einer “ayurvedischen Klangmassage” (Stefan Raab), der zu einem großen Teil von dem hervorragenden Arrangement von Heavytones‘ musikalischem Leiter Wolfgang Norman Dalheimer mit Leben erfüllt wurde.
Zu “guter” letzt sang Christian Durstewitz Mando Diao. Und damit wollte er zu viel oder nahm es zu leicht, denn diesem Song war er nicht gewachsen. Den Eindruck hatte ich zumindest und für mich war diese Performance leider die enttäuschendste des Abends.
Jetzt aber nicht zurücklehnen und auf nächsten Dienstag warten, denn schon am Freitag wird das Viertelfinale von Unser Star für Oslo in der ARD ausgestrahlt. Ich glaube, hier werden die Karten noch einmal neu gemischt und wir werden uns auf Überraschungen gefasst machen müssen, denn die Struktur des Publikums könnte sich durch Sendeplatz und Sender geringfügig verändern.
Wie sich das auf die Ergebnisse auswirkt – ich bin gepannt.
March 02 2010
Orakeln für Anfänger: Unser Star für Oslo, Runde 5 #USfO
Nachdem ich ja nun durch “Unser Star für Oslo” auch wieder zum Eurovision 2010-Fan geworden bin, verspüre ich doch schon eine gewisse Vorfreude auf den heutigen Abend: Runde 5 mit den verbleibenden 6 Kandidaten.
An meinen hellseherischen Fähigkeiten muss ich noch ein wenig arbeiten, aber zumindest wird unbestätigten Gerüchten zufolge wohl ein Song von Regina Spektor zum Besten gegeben. Allerdings nicht von Lena Meyer-Landrut, nein Kerstin Freking hat sich offenbar diese Aufgabe gestellt. Aber auch auf alle anderen Sängerinnen und Sänger darf man gespannt sein, obgleich aus meiner Sicht die Wackelkandidaten relativ klar sind.
Das schlechtgelaunte Nuschelorakel tippt hierbei auf Jennifer, aber sie kann mit dem richtigen Song Leon abdrängen.
So weit die Spekulation, lassen wir uns überraschen.
February 24 2010
Unser Star für Oslo – abgeschmeckt… #usfo
Was die bloggerische Verarbeitung des Auswahlverfahrens für den deutschen Beitrag zum Eurovision Song Contest angeht, verweise ich hier wie schon in Tagebucheintrag #25 mal auf das Seebären-Blog, denn dort werden die Ausscheidungssendungen auf ProSieben, wie gestern wieder eine lief, sehr schön zusammengefasst und auf den Punkt gebracht, den ich auch vertreten würde. Nichtsdestotrotz muss ich auch noch ein wenig Senf dazugeben… also abschmecken…
Überraschung des Abends war für mich Kerstin Freking mit der besten gesanglichen Performance ihrer bisherigen Auftritte und dieses speziellen Abends. Meine Favoritin gestern.
Wenn ich mir nach der ersten Folge auch noch nicht so sicher war, ob es Lena Meyer-Landrut bis ins Finale schaffen würde, kann ich mir mittlerweile immer besser vorstellen, dass wir diese sympathische “Wahnsinnige” (Stefan Raab) auf der Bühne in Oslo sehen werden. Ihre Art, die Songs zu interpretieren ist erfischend originell und authentisch, auch wenn sich bei mir manchmal Bedenken bezüglich der Publikumskompatibilität einschleichen.
Auch diesmal mussten wieder zwei Kandidaten ausscheiden. Besonders bedauerlich, da diese Kandidaten alle bereits auf einem Nivaeu performen, dass ich bei anderen einschlägigen Castingshows nicht einmal im Finale (oder gar bei den Siegern) gesehen habe. Man wünscht sich bisweilen, einfach einen Chor nach Oslo zu schicken.
Während Cyrill Krueger wohl hauptsächlich an seiner Songauswahl gescheitert ist, kann ich mir Katrin Walters Ausscheiden nur durch eine zu dünne “Fanbase” erklären, denn – um es mit den Worten von König Boris zu sagen – sie hat 1a abgeliefert. Schade. Ebenso schade, dass Leon Taylor mit eher unterdurchschnittlicher Performance, da wohl auch im Song vergriffen, erst in der nächsten Runde rausfliegt (wobei auch hier eher der Wunsch der Vater des Gedankens ist, siehe Seebären).
Und dann sind da noch Sharyhan Osman und Christian “Durste” Durstewitz, deren Zukunft im Contest ich so gar nicht einzuschätzen vermag. Ausnahmetalente ohne Frage, Wiedererkennungswert unbestritten und jeder, so wie die anderen Kandidaten auch, wird auch nach USfO seinen musikalischen Weg machen – doch in meinen Augen noch nicht Fisch nicht Fleisch. Hier lasse ich mich weiter überraschen.
February 14 2010
Exilkieler’s Tagebuch – Eintrag 25
Schnee im Norden und Süden, Unser Star für Oslo, die Verfilmung von Stieg Larssons “Verblendung”, erster Trainingsversuch, Fasent geht in die heiße Phase und einem kleinen Blick hinter die Kulissen von Exilkieler’s Tagebuch.
Credits:
Musik Intro: Ambient Frequencies – PUSH-PULL – Liquid Mountains
Musik Outro: Spirit of the Lost Tales – Long way from home
Effekte: www.hoerspielbox.de
January 31 2010
Exilkieler’s Tagebuch – Eintrag 24
dem ersten Interview des Jahres mit @AnnaGrassi und einem Rückblick auf eine Woche “Das perfekte Dinner”.
Die Outtake-Passagen waren etwas lang, aber ich wollte sie Euch keineswegs vorenthalten, daher heute in separatem Stream.
Viel Spaß.
Credits:
Musik Intro: Ambient Frequencies – PUSH-PULL – Liquid Mountains
Musik Outro: Spirit of the Lost Tales – Long way from home
Effekte: www.hoerspielbox.de
January 24 2010
Exilkieler’s Tagebuch – Eintrag 23
Heute mit:
Sport tut Not, der Hype der Vampire, Programmtipp: Das perfekte Dinner mit @AnnaGrassi aus Kiel
Credits:
Musik Intro: Ambient Frequencies – PUSH-PULL – Liquid Mountains
Musik Outro: Spirit of the Lost Tales – Long way from home
Effekte: www.hoerspielbox.de
November 29 2009
Exilkieler’s Tagebuch – Eintrag 16
Heute mit
Anna Grassi im Interview zu Ihren Erfahrungen zu einer 5-teiligen Kochsendung
Wir haben mal wieder locker überzogen, aber Ihr habt ja die ganze Woche Zeit…
Update: Sendetermin ist die Woche vom 25. bis 29. Januar 2010!
Credits:
Musik Intro: Ambient Frequencies – PUSH-PULL – Liquid Mountains
Musik Outro: Spirit of the Lost Tales – Long way from home
Effekte: www.hoerspielbox.de
November 21 2009
Filmstöckchen
Es ist Wochenende und ich hab’ heute mal ein wenig Zeit. Da ist mir beim Rumsurfen auf meinen Lieblingsblogs mal wieder ein Stöckchen aufgefallen, dass ich aufnehmen möchte. Es ist das erste Stöckchen, aber vielleicht hab ich ja irgendwann mal wieder Zeit…
Gefunden habe ich deses Filmstöckchen bei @schaarsen unter der Adresse: www.meine-url-ist-laenger-als-deine.de
Los geht’s.
01) Ein Film, den du schon mehr als zehnmal gesehen hast:
Da gibt es meherere, aber einer der schönsten immer-wieder-gernseh-Filme ist Jim Henson’s “Der dunkle Kristall”. Ein ganz besonderer Film seines Genres.
02) Ein Film, den du mehrfach im Kino gesehen hast:
Ich geb’s zu: Wayne’s World. Grandios die Szene “Bohemian Rhapsody” im Auto. *Headbang*
03) Ein Schauspieler, wegen dem du eher geneigt wärst, einen Film zu sehen:
Mein Lieblingsschauspieler ist Ewan McGregor, da gebe ich auch schon mal Filmen eine Chance, bei denen ich die Augenbrauen hochziehen würde, wenn mich jemand fragt, ob ich ihn mir ansehe.
04) Ein Schauspieler, wegen dem du weniger geneigt wärst, einen Film zu sehen:
Eindeutig Richard Gere. Ich mag ihm schauspielerisch Unrecht tun und die Damen mögen mir verzeihen, aber ich mag ihn einfach nicht. Ausser in “Offizier und Gentleman”, weil er da so schön auf die Fresse kriegt.
05) Filmmusical, dessen Songtexte du komplett auswendig kannst:
Rocky Horror Picture Show
06) Ein Film, bei dem du mitgesungen hast:
Rocky Horror Picture Show, Little Shop Of Horror
07) Ein Film, den jeder gesehen haben sollte:
Jeder, der die FSK-Kriterien erfüllt, sollte “Fight Club” gesehen haben. Und die, die sie nicht erfüllen, sehen sich “Der dunkle Kristall” an.
08) Ein Film, den du besitzt:
Nur ein Beispiel: Bei mir stehen alle Filme von Quentin Tarrantino im Regal.
09) Ein Schauspieler, der seine Karriere nicht beim Film startete und der dich mit seinen schauspielerischen Leistungen positiv überrascht hat:
Von der Viva- und Bravo-TV Moderatorin zur angesehenen Schauspielerin. Nicht, dass ich sie übermäßg mag, aber ich habe meine Meinung stark revidieren müssen: Heike Makatsch
10) Schon mal einen Film in einem Drive-In gesehen?
Nein, ich krümel mir doch nicht mein Auto mit Popcorn voll…
11) Schon mal im Kino geknutscht?
Nein. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte… aber der Film war so spannend…
12) Ein Film, den du immer schon sehen wolltest, bisher aber nicht dazu gekommen bist?
Casablanca
13) Hast du jemals das Kino verlassen, weil der Film so schlecht war?
Das nicht, aber einen Film verschlafen hab ich schon mal, zählt das auch? Hab’s halt nicht mehr aus dem Kino geschafft.
Der einzige Film, aus der Videothek, der nach 15 Minuten abgeschaltet wurde, war “George, der aus dem Dschungel kam”…
14) Ein Film, der dich zum Weinen gebracht hat?
“Einer flog über das Kuckucksnest”
15) Popcorn?
Immer, aber nur mit ‘nem Eimer Cola dazu. Ich hatte mal einen derartigen Hustenanfall von einem Popcornkrümel…
16) Wie oft gehst du ins Kino?
Nicht so oft, wie ich gerne würde.
17) Welchen Film hast du zuletzt im Kino gesehen?
“Wickie und die starken Männer”
18) Dein Lieblingsgenre?
Ich mag Actionfilme, in denen es ordentlich rummst und man nicht zu viel nachdenken muss. Leichte Unterhaltung eben.
19) Dein erster Film, den du im Kino gesehen hast?
“Das Dschungelbuch” (Disney)
20) Welchen Film hättest du lieber niemals gesehen?
“Das Geisterhaus”, erzählt die Geschichte einer Familie im Chile der 1920er Jahre bis zu den Jahren der Militärdiktatur in den 1970ern. Aber das ist auch nicht so schlimm, denn ich kann mich aus diese ganzen 141 Minuten nur noch an eine einzige Szene erinnern.
21) Der merkwürdigste Film, den du mochtest?
“Jay und Silent Bob schlagen zurück”
22) Der beängstigendste Film, den du je gesehen hast?
“Bill und Ted’s verrückte Reise durch die Zeit – Teil 2″ – Beängstigend, was für eine Leistung Keanu Reeves da abgeliefert hat. Dass das seine Karriere nicht beendet hat, grenzt an ein Wunder.
Aber Teil 1 ist Kult.
23) Der lustigste Film, den du je gesehen hast?
“Immer Ärger mit Bernie”, aber nur der erste. JA, ich weiß, ich habe einen seltsamen Humor.
Das macht Spaß, ich glaub’ ich mach jetzt öfter mal ein Stöckchen.
October 25 2009
Exilkieler’s Tagebuch – Eintrag 11
Heute mit:
Podcastlänge, Ähs, Eigenwerbung, Blogbuch/Hörblog, Heißes Pflaster Kiel mit Blogempfehlung
Credits:
Musik Intro: Ambient Frequencies – PUSH-PULL – Liquid Mountains
Musik Outro: Spirit of the Lost Tales – Long way from home
Effekte: www.hoerspielbox.de
October 23 2009
Sibylle Berg in der Harald Schmidt Show und warum ich zufrieden mit mir bin
Audio-Datei herunterladen (Blogbuch_23_10_2009.MP3)
Ich muss zugeben, dass ich vor dem gestrigen Abend noch nie bewusst von der Autorin Sibylle Berg gehört, geschweige denn etwas von ihr gelesen oder auch nur ein Buch von ihr in Händen gehalten hätte. Deshalb kann ich auch über sie als Autorin nichts sagen, aber obwohl ich twitternd am Notebook saß und das Gespräch nicht mit voller Aufmerksamkeint verfolgte, hatte ich an dem Abend der Sendung bereits das Gefühl, dort einen Menschen, eine Frau und Autorin zu sehen, die angenehm anders war ist. Nicht aufgesetzt und krampfhaft ihr Buch promotend und doch mit einer Art und Schlagfertigkeit, bei der man das Gefühl hatte, dass sie selbst den Gastgeber zumindest kurzzeitig aus dem Konzept brachte.
Ich hatte ja schon erwähnt, dass neben dem Fernseher bei mir auch das Notebook mit Twitter lief (“Nicht nur ich. Auch andere Twitterer. Viele Twitterer. Wir gucken oft zusammen fern. Oder Stream. Wir sind Freaks.”, Anna Grassi) in dessen Timeline der Auftritt von Sibylle Berg polarisierte. Da auch @SibylleBerg twittert, war natürlich die entsprechende Fangemeinde anwesend, aber auch persönliche Angriffe waren zu lesen, die ich hier nicht wiedergeben möchte. Sibille Berg selbst fasste dies in einem Tweet heute morgen so zusammen:
Man sieht, sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Nun bin ich beileibe kein großartiger Menschenkenner, aber ich glaube, es ist ihre unglaublich trockene, direkte Art, die von vielen missverstanden wird. Vielleicht versteht man sie besser, wenn man etwas von ihr gelesen hat, was ich mir hiermit vornehme. Auf jeden Fall empfehle ich aber allen Spekulanten die Lektüre der kleinen Journalistenfibel unter dem Menüpunkt Elternzimmer der Website www.sibylleberg.ch, die viele, wahrscheinlich viel zu oft gestellte Fragen im Vorfeld klärt.
Ich glaube, was ich Euch mit diesem Artikel eigentlich ganz egoistisch mitteilen wollte, ist, dass ich innerlich höchst zufrieden mit mir selbst bin, denn ich habe es geschafft, mir vorurteilsfrei und unbeeinflusst von anderen eine eigene Meinung zu bilden. Das empfinde ich nicht immer als leicht.
Die Gefahr ist, dieses Gespenst aus Bequemlichkeit als Decke zu benutzten, in die man sich einwickelt, um sich umzudrehen und weiter zu schlafen, während man sich von außen berieseln lässt.
Generell bin ich ja der Meinung, dass nicht nur jeder eine Meinung haben darf, sondern eine Meinung haben sollte. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht immer in Anspruch genommen werden muss.
Aber, Ihr habt ja freiwillig bis hierher gelesen.
Über die verstörende Einlage mit dem Ausdruckstanz in der Harald Schmidt Show habe ich mir übrigens auch eine Meinung gebildet:
Entweder denkt Harald Schmidt und sein Autorenteam,
a) dass ihnen die Zuschauer mittlerweile jeden Sch… als intellektuell anspruchsvoll durchgehen lassen,
oder
b) sie verwechseln Slapstick mit Niveau. (arme Katrin Bauerfeind, ob sie sich das so vorgestellt hat?)
Es gibt natürlich auch noch die dritte Möglichkeit, dass mir einfach der geistige Zugang fehlt. Hurz.
Maybe Soup is currently being updated? I'll try again automatically in a few seconds...


