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June 04 2011

08:30

Kleine Kunst kommt in der Kieler Woche ganz groß raus

Kleinkunst hat in der Kieler Woche einen festen Platz: Akrobatik, Artistik, Kindertheater und Straßenclowns – rund 30 Kleinkunst-Gruppen und Solisten begeistern die Besucherinnen und Besucher vom 18. bis zum 26. Juni auf dem größten Sommerfest Nordeuropas. An den neun Kieler-Woche-Tagen bringen die Künstlerinnen und Künstler ihr Publikum zum Lachen, Träumen und Staunen. Das Kleinkunst-Angebot ...

April 12 2011

16:04

Kieler Woche 2011 – Programm der Jungen Bühne Kiel

Die Junge Bühne Kiel ist ein gemeinsames Projekt des Kieler Jugendring e.V. und dem Amt für Schule, Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt Kiel und bietet jungen Bands und Solotalenten aus der Region die Möglichkeit, während der Kieler Woche im Ratsdienergarten auf einer großen Open-Air-Bühne aufzutreten.
Darüber hinaus gibt es ein buntes Rahmenprogramm, an dem viele Jugendliche aus den Mitgliedsverbänden des Kieler Jugendring e.V. und den Jugendtreffs der Stadt Kiel beteiligt sind.
Das Team der Jungen Bühne war so nett, mir das Programm zur Kieler Woche schon mal zur Verfügung zu stellen und Ihr könnt es Euch hier als PDF herunterladen:
Besonderes Highlight für mich und absolute Empfehlung: High Five am 20.06.2011 um 22:00 Uhr. MERKEN. HINGEHEN. ;-)

January 06 2011

21:22

Eine Frage des Respekts

Ich bin ja ein gemütliches Kerlchen und meckere wirklich sehr selten öffentlich und motzen tu’ ich noch viel seltener, aber jetzt ist mir schon zum zweiten Mal in diesem Jahr und zum dritten hintereinander ein Verhalten begegnet, das mich wirklich ankotzt, und bevor ich platze, muss das jetzt raus.

Erster Schauplatz: Offenburger Weihnachtszirkus
Clown Totti hat in diesem Jahr zum ersten Mal alleine durch das Programm führen müssen und soll zum Abschluss zum 15 jährigen Jubiläum noch etwas besonderes, unvergessliches für Anja Oschkinat, der Organisatorin des Offenburger Weihnachtszirkus, machen. Also stellt er alle, wirklich hochklassigen, mitwirkenden Artisten, Dompteure, Clowns und Helfer zum Gruppenfoto vor dem großen Finale auf. Ein schönes Bild.
Doch etwas stört im Augenwinkel – die ersten Zuschauer haben sich von ihren Plätzen erhoben, doch nicht, um zu applaudieren, sondern sie ziehen Jacken und Mäntel an und machen sich auf den Weg zum Ausgang.
Trotz der zurückgenommenen Beleuchtung kann ich erkennen, wie der eine oder andere Artist ihnen irritiert nachsieht und ich teile das Gefühl.

Zweiter Schauplatz: Neujahrskonzert des Schutterwälder Musikvereins
Kulturelles Highlight zum Jahresbeginn ist das Neujahrskonzert in der Schutterwälder Mörburghalle. Gleich vorweg gesagt: Wenn der eine oder andere Großstädter hier vielleicht an Dorfkapelle denkt, sei klargestellt, dass das Orchester des Musikvereins Schutterwald wirklich auf sehr hohem Niveau mitspielt und hier anspruchsvolle Stücke von sehr guten und ambitionierten Musikern geboten werden.
Um so schlimmer, dass es auch hier einige Besucher für nötig halten, noch WÄHREND der ersten Zugabe fast schon holterdipolter den Saal zu verlassen.

Um es klar zu sagen: Ich halte dieses Verhalten für den Gipfel der Respektlosigkeit gegenüber den Künstlern, die, egal ob beruflich als Artist, oder und gerade als Hobbymusiker ihr Engagement und viel Zeit und Arbeit in eine Aufführung für ihr Publikum gesteckt haben.

Ich glaube nicht, dass jeder Künstler “standing ovations” erwartet, aber sich vor leeren Sitzreihen zu verbeugen, erwartet sicher auch niemand.

Ist es wirklich zu viel verlangt, dem, was die Akteure geleistet haben, so viel Respekt und vielleicht auch Anerkennung entgegenzubringen, dass man auch dann bleibt, bis der Applaus verebbt und die Künstler die Manege oder die Bühne verlassen haben, wenn man an der Garderobe oder an der Parkplatzausfahrt ein paar Minuten länger warten muss? Ich glaube nicht.

Am aller befremdlichsten finde ich es allerdings, dass es sich bei diesen Gelegenheiten immer und zu 99 Prozent um Mitmenschen der Generation im Alter 65+ handelt, die in den meisten Fällen den Respekt sich selbst gegenüber am liebsten pachten würden und den Jüngeren vorwerfen, dass es ihnen an eben jenem mangele.

Gehen wir mit gutem Beispiel voran.


August 15 2010

19:35

Neulich im Nanobecken

(c) Thorsten Hardel

Irgendwie stecke ich im Sommerloch. Schon lange keine Podcast mehr gemacht, ist mir vor Kurzem aufgefallen und VLog#4 – das von der Kieler Woche – ist heute wieder einmal der Prokrastination zum Opfer gefallen. Wenn man so vor sich hin prokrastiniert, dann tut man ja alles Mögliche, um sich von der eigentlichen Arbeit abzulenken. Da kommen einem so kleine Fun-Projekte gerade recht.

Thorsten kennt Ihr ja schon aus Exilkieler’s Tagebuch #27. Aber er engagiert sich nicht nur für Wölfe in Deutschland, sondern auch für die Red Chrystal Garnelen in seinem Nanobecken, deren Abenteuer er in bisher 24 Cartoons in sein Zeichenblog bringt.

Mal wieder angeregt durch einen kurzen Dialog auf Twitter, gibt’s hier jetzt eine vertonte Folge, basierend auf Thoddy’s Cartoon-Charakteren. Die gibt’s übrigens auch auf Stoff

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December 13 2009

22:57

Exilkieler’s Tagebuch – Eintrag 18

DieUnterwasserpartyHeute muss es auch mal ohne Konzept gehen. Action Painterin Etelka Kovacs-Koller (www.madforart.de), TaeKwonDo Ates e.V.: Fight Night 2009.


Credits:
Musik Intro: Ambient Frequencies – PUSH-PULL – Liquid Mountains
Musik Outro: Spirit of the Lost Tales – Long way from home
Effekte: www.hoerspielbox.de

BY-NC-SA

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