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May 12 2011
Trendsportart Wakeboarden bei der Kieler Woche 2011

(c) Foto: www.brandguides.net
Die besten Wakeboarder Deutschlands gleiten auf ihren schnittigen Brettern über den Bootshafen zwischen Fußgängerzone und Förde und zeigen dabei atemberaubende Kunststücke. „Das wird eine neue Kieler-Woche-Attraktion im Herzen der Stadt – auch für die bundesweit rund 120.000 aktiven Wakeboarder“, freut sich Christian Riediger, der Leiter des Kieler-Woche-Büros.
Schnupperkurse, Night Jumps und Vodafone Wake Masters in Kiel
Ab Samstag, 18. Juni, können Interessierte nach Voranmeldung vor Ort an einem Schnupperkurs oder dem Jedermann-Fahren teilnehmen. Hohe und spektakuläre Sprünge sind bei den Night Jumps zu bewundern. Dabei wird ein starker Wasserstrahl auf einem Hublift platziert. Bei jeder Runde geht die Messlatte ein Stück höher und Gewinner ist derjenige, der den Wasserstrahl auf der höchsten Stufe meistert. Am Finalwochenende der Kieler Woche (25. und 26. Juni) treten dann die besten deutschen Wakeboarder sowie die unter der Woche qualifizierten „Locals“ zu den Vodafone Wake Masters an. Die Wakeboarder werden dabei von einem fast lautlosen, mobilen Wasserski-Lift gezogen und zeigen dabei spektakuläre Sprünge. Der Beachclub rund um das Event während der gesamten Kieler Woche lädt dabei zum Staunen und Verweilen ein. Die Füße auf dem Sand, den Cocktail in der Hand, und Actionsport zum Greifen nah – das hat es so zur Kieler Woche noch nie gegeben.
Trendsportart Wakeboarden wird immer beliebter

(c) Foto: www.brandguides.net
Die Trendsportart Wakeboarden ist als Kombination aus Wellenreiten und Wasserski entstanden und veränderte die Welt des klassischen Wasserski ähnlich rasant wie die Snowboarder die Skipisten vereinnahmten. Ursprünglich entsprang Wakeboarden aus der Idee, sich auf dem Surfbrett von einem Motorboot ziehen zu lassen.
Der Name Wakeboard kommt von der vom Motorboot erzeugten künstlichen Welle „Wake“, die die Wakeboarder als Absprungrampe (Kicker) verwenden. Die Sportart heißt Wakeboarding, Wakeboarden oder Waken. Auch an den Wasserskianlagen im Norden gewinnt Wakeboarden vor allem bei jungen Leuten immer mehr an Beliebtheit. Grund genug also, Schulklassen auf die Kieler Woche einzuladen um die neue Trendsportart auszuprobieren.
Wir machen unsere Lehrer nass
Unter dem Motto „Wir machen unsere Lehrer nass“ können sich bis zum 12. Juni alle 9. bis 12. Klassen der Kieler Schulen mit Bildern, Videos oder Texten bewerben und einen Schnupperkurs für die ganze Klasse abräumen – wie beim Wakeboarden gewinnt auch hier die größte Kreativität.
Wake Masters: professionelle Wakeboard Event Serie seit 2009
Die Serie WAKE MASTERS wurde im Jahr 2009 eingeführt, um den besten Wakeboardern Deutschlands eine gemeinsame, professionelle Plattform zu bieten. Bis zu 80 Teilnehmer kämpften in sechs Events um wertvolle Punkte für die Rangliste des DWWV (Deutscher Wasserski- und Wakeboard-Verband). Nachdem 2010 die Platzierung einer mobilen Anlage in der Hamburger Binnenalster für Furore gesorgt hatte, war das Messe-Event „Wake the Pool“ bei der „Beach & Boat“ im Februar in Leipzig der Auftakt, um auch 2011 die Wakeboard-Szene an ungewöhnlichen Locations an das „Cable“ zu bringen. Der Hamburger Veranstalter Brand Guides ist seit 2008 im Wakeboard-Sport aktiv und arbeitet eng mit dem Deutschen Wasserski- und Wakeboard-Verband als Teil der internationalen Verbandsstruktur zusammen.

(c) Foto: www.brandguides.net
Weitere Informationen zu den Vodafone Wake Masters gibt es unter www.wake-masters.com.
August 26 2010
August 22 2010
2. Kieler Beachcrossgolfen
Wenn einem Golf auf gepflegtem Grün zu langweilig ist, kommt man zum Crossgolf. Spielbar an allen möglichen Orten von der Industriebrache bis zum Schrottplatz.
Seit Samstag, 21. August 2010 wissen wir: Die Königsklasse des Crossgolfens liegt im größten Bunker der Welt, am Falckensteiner Strand. Hier trafen sich 84 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vom Rookie bis zum Pro zum 2. Kieler Beachcrossgolf Turnier, um kleine gelbe Crossgolfbälle mit mehr oder weniger Erfolg über neun Bahnen ins Ziel zu bringen.
Wen Jan-Boyke Seemann, Oberseebär und Kieler Beachcrossgolf-Pionier bestochen hat, wissen wir nicht, das Wetter jedenfalls spielte einwandfrei mit, so dass das Turnier vor der wunderbaren Kulisse der Kieler Förde zu einem vollen Erfolg wurde.
Aus persönlicher Sicht kann ich nur bestätigen, dass es für eine Beachcrossgolf-Karriere nicht zwingend erforderlich ist, eine entsprechende Platzreife vorweisen zu können. Manch einer behaubtet sogar, das sei eher hinderlich, da mit zu viel Nachdenken verbunden. So gingen wir, abgesehen von Minigolf-Erfahrungen, die nur an Loch 4 von Vorteil waren, völlig unbelastet von Fachwissen an die sandige Sache heran.
Der Schatten eines Sonnenschirms, ein Schreibtisch oder ein Wäscheständer, bestückt mit Körbchengröße A bis C waren nur einige der einfallsreichen “Loch”-Konstruktionen. Ein über eine Rampe erreichbarer Mini-Billardtisch trieb gar manchen Spieler zur Verzweiflung. Egal, ob Spieler mit oder ohne Platzreife, wer den Ball zu weit schlug, für den hieß es dank schwimmfähiger Golfbälle: Ab in die kalte Ostsee und denselben mit mehr oder weniger eleganter Technik zurück ans Ufer befördern. Dabei stand eindeutig der Spaß am Spiel ebenso im Vordergrund, wie das Zusammentreffen mit anderen “Verrückten”. Denn nicht nur wir hatten eine weite Anreise in Kauf genommen, um dabei sein zu können.
Es war ein riesen Spaß und hoffentlich nicht das letzte Beachcrossgolfen.
Angespornt durch das erreichte Ziel der @Abenteuerin, unter 100 Schlägen zu bleiben und einen Platz im soliden Mittelfeld für den @Exilkieler hoffen wir, dass sich für das nächste Kieler Beachcrossgolfen wieder Sponsoren und besonders ein Organisator findet, nachdem es den Seebären in den Süden zieht und dem Crossgolf dort zumindest der Beach entzogen sein dürfte. An dieser Stelle Danke, alles Gute und viel Erfolg für Jan-Boyke und Planungs-Seebärin Andrea im jeweils neuen Wirkungskreis, und danke an alle weiteren Beteiligten.
Hier noch ein paar Impressionen
July 21 2010
Intervalltraining
Wie schon häufiger an verschiedenen Stellen immer wieder eingeflochten, wird der Exilkieler auch in diesem Jahr wieder am Kiel.Lauf im September teilnehmen. Der Termin kommt natürlich wie immer völlig überraschend und schwupp-di-wupp sind es aus Trainingssicht quasi nur noch ein paar Tage, bis der 10,5km-Run gestartet wird. Also nix wie ran ans Training.
In der Vergangenheit bestand meine Vorbereitung ja ziemlich simpel darin, etwa 3x die Woche zwischen 4 und 7km zu laufen und am Wochenende 11km einzuschieben. Das hat mich am Tag der Veranstaltung zwar durchgebracht, aber eine wirkliche Steigerung im Tempo war nicht zu vermelden, 10km ca. 60 Minuten, manchmal meistens eher mehr.
Damit ich in diesem Jahr mal mehr oder weniger deutlich unter einer Stunde ins Ziel komme, wird also dieses Mal nach Plan trainiert und der sieht nun einmal die Woche ein Intervalltraining vor. Ich hasse Intervalltraining, und habe seit dem Schulsport versucht, es zu vermeiden. Vor allem, weil es mir in den meisten Fällen so schwer fällt, nach der Ruhephase wieder in die Gänge zu kommen. Zeit, dem inneren Schweinehund in den Hintern zu treten…
Das erste Mal seit Langem war also gestern. 8 (in Worten: Acht!) x 400m in 2 Minuten mit 2 Minuten Gehpause dazwischen. Davor und danach das übliche Einlaufen, Dehnen Auslaufen. Augen zu und durch. Die Folgenden Ereignisse spielten sich gedanklich auf der Tartanbahn im Waldstadion Schutterwald ab:
Runde 1
“Ui, das läuft sich ja ganz gut hier. Doch mal lieber auf die Uhr sehen. Hm. 200m 46Sek. Du bist zu schnell, mach mal langsamer, sollen ja 2 Minuten werden. Erst mal ‘nen Gang rausnehmen. OK. 400m 1:40m – Ach, die Einheit mit 8×400m in 1:45 könnte ich eigentlich vorziehen. Jetzt erstmal 2 Minuten gehen. Dumdidum.”
Runde 2
“Loslaufen. Jetzt. Nicht wieder so schnell angehen, gleichmäßig die Runde drehen. Das geht ja besser als gedacht. 1:55m, ja das geht. Und wieder gehen. Dumdidum.”
Runde 3
“Und weiter. Puh, die Sonne knallt ganz schön, im Wald wär’s jetzt kühler. Bin ich wieder zu schnell? 200m, 58Sek – hoppla jetzt aber das Tempo halten. Exakt 2 Minuten. Ok, das mit der vorgezogenen Trainingseinheit mit 1:45 lassen wir mal. Erstmal gehen. Dumdipuh..”
Runde 4
“Los, lauf weiter, du willst doch nicht schon vor der Hälfte schlapp machen. 200m schon über eine Minute. Menno, das ist doch nicht so easy. 2 Minuten knapp gerissen. Dumm…”
Runde 5
“Die Hälfte hast Du schon. Komm’ reiß’ Dich zusammen und zieh das durch. Tief atmen, nicht denken. Laufen. – Endlich gehen. Dum…- ach halt’s Maul.”
Runde 6
“Was mache ich hier eigentlich? Immer schön in den Bauch atmen und weiterlaufen. 2:07m.”
Runde 7
…die Hölle. 50m vor dem Rundenende mit dem Gehen begonnen.
Runde 8
“So, jetzt reiß’ dich aber nochmal zusammen. Arme schwingen, Kinn nach vorn. Laufen ist ein verhindertes Fallen, hat mein Sportlehrer immer gesagt. Zieh’s durch. Jaaaaa 1:59m. Keuch. Jetzt noch langsam nach Hause…”
Ich hab’ mich durchgekämpft und die Befriedigung, die achte Runde wieder in der geplanten Zeit geschafft zu haben, lässt mich gelassen auf die nächste Intervalltrainingseinheit blicken.
Heute war Trainingspause und ich spür’ den Muskelkater von morgen schon heute.
April 26 2010
Exilkieler’s Tagebuch – Eintrag 32: Das erste VLog
Weil ich für diesen Eintrag in Exilkieler’s Tagebuch so gar kein Material für einen Audio-Podcast hatte, gibt’s heute zum ersten Mal den Exilkieler in Ton UND BILD.
Credits:
Musik Intro: Ambient Frequencies – PUSH-PULL – Liquid Mountains
Musik Outro: Spirit of the Lost Tales – Long way from home
Effekte: www.hoerspielbox.de
February 14 2010
Exilkieler’s Tagebuch – Eintrag 25
Schnee im Norden und Süden, Unser Star für Oslo, die Verfilmung von Stieg Larssons “Verblendung”, erster Trainingsversuch, Fasent geht in die heiße Phase und einem kleinen Blick hinter die Kulissen von Exilkieler’s Tagebuch.
Credits:
Musik Intro: Ambient Frequencies – PUSH-PULL – Liquid Mountains
Musik Outro: Spirit of the Lost Tales – Long way from home
Effekte: www.hoerspielbox.de
January 24 2010
Exilkieler’s Tagebuch – Eintrag 23
Heute mit:
Sport tut Not, der Hype der Vampire, Programmtipp: Das perfekte Dinner mit @AnnaGrassi aus Kiel
Credits:
Musik Intro: Ambient Frequencies – PUSH-PULL – Liquid Mountains
Musik Outro: Spirit of the Lost Tales – Long way from home
Effekte: www.hoerspielbox.de
December 13 2009
September 18 2009
September 13 2009
July 15 2009
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